Die Montage einer Seitenmarkise
Montage einer Seitenmarkise – einfach und schnell!
Wer sich unter einer Seitenmarkise für die Terrasse oder für den Balkon eine Art Spanische Wand, also einen Paravent vorstellt, der irrt sich, denn eine Seitenmarkise ist eine grundsolide Konstruktion die einiges aushalten kann. Was nützt die schönste Seitenmarkise wenn sie bei einer etwas heftigeren Windböe umfällt oder zusammenbricht?Markise wird immer oberhalb der Terrasse angebracht
Was sich vielleicht kompliziert anhört, ist aber im Grunde sehr einfach. Fast alle Seitenmarkisen werden in der Hauswand fest montiert und wer ein bisschen handwerkliches Geschick hat, der kann das unter Umständen sogar selbst machen. Um zu verdeutlichen wie eine Seitenmarkise montiert wird, der muss sich einfach eine ganz normale Markise vorstellen. Die horizontale Markise wird immer oberhalb der Terrasse angebracht und mit Hilfe von Gelenkarmen ausgezogen und gespannt. Eine herkömmliche Markise, wie sie vielen Menschen als Sonnenschutz dient, kann aber im Gegensatz zu einer Seitenmarkise nicht mit der Hand bedient werden. Früher wurden Markisen mittels einer Kurbel ausgefahren, was man aber heute nur noch sehr selten findet. Die modernen Markisen haben einen Motor und bei sehr vielen Modellen werden die Markisen durch eine Fernbedienung aus- und auch wieder eingefahren. Das mag für viele Menschen durchaus bequem und einfach klingen, es hat aber auch seine Tücken. Ist der Motor defekt, kann auch die Markise nicht mehr ausgefahren werden.
Bei einer Seitenmarkise ist das anders, denn diese wird in den allermeisten Fällen mit der Hand, also manuell bedient. Zum Lieferumfang einer Seitenmarkise gehören neben der eigentlichen Markise, auch Schrauben, Dübel und eine so genannte Kassette. Diese Kassette wird senkrecht mittels der Schrauben und Dübel an der Hauswand befestigt. In der Kassette befindet sich die zusammen gefaltete Markise. Die Kassette besteht aus Aluminium und ist damit wetterfest und kann nicht rosten. Sie ist fest verschlossen und hat einen Handgriff, mit dem das Tuch, also die Seitenmarkise heraus gezogen werden kann. Die meisten dieser Kassetten haben auch noch eine eingebaute Kindersicherung, damit besonders kleine Kinder sich nicht daran verletzten können.
Ist es jetzt besonders windig oder möchte man auf der eigenen Terrasse gerne mal unter sich sein ohne die störenden Blicke der Nachbarn, dann wird die Seitenmarkise mit einem Handgriff aufgezogen. Beim Herausziehen wird eine so genannte Federwelle aktiviert, sie ermöglicht erst die straffe Spannung der Seitenmarkise. Jetzt werden sich einige wahrscheinlich die Frage stellen, wo wird die ausgezogene Seitenmarkise denn befestigt? Auch dafür gibt es genau genommen sogar zwei einfache Möglichkeiten. Zum einen kann die Markise an einem Halteposten festgemacht werden der gegenüber der Kassette in der Erde fest montiert wird.
Die Alternative dazu ist eine kleine Bodenplatte mit einem festen Haken, an dem die Seitenmarkise verankert wird. Für welche der beiden Möglichkeiten man sich entscheidet, ist letztendlich eine Preisfrage oder auch eine Frage des Geschmacks. Viele mögen vielleicht keinen Pfosten auf ihrer Terrasse stehen haben und wählen deshalb die Bodenvariante. Bei der Montage einer Seitenmarkise auf einem Balkon sind diese beiden Varianten in der Regel nicht möglich, da einfach das Platzangebot fehlt. In diesen Fällen werden Seitenmarkisen am Balkongeländer angebracht, beziehungsweise fest mit dem Geländer verankert. Die Kassette bleibt aber auch bei der Balkonseitenmarkise bestehen.
Wenn es keine Möglichkeit gibt die Seitenmarkise in einer Kassette unterzubringen, dann kann sie auch fest in der Erde montiert werden. Das ist immer dann der Fall, wenn die Markise auf einer freien Fläche stehen soll, was häufig zum Beispiel auf Sportplätzen oder auch in Gartenlokalen der Fall ist.
Ihr Team von Seitenmarkise.com


